VzF Taunus

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25 Okt 2018

Ein Abschluss mit Sprachbaum

Am 25.10.2018 fand im Großen Saal des Bürgerhauses Neu-Anspach die Abschlussveranstaltung des anderthalbjährigen Sprachprogrammes statt.

Am anderthalbjährigen Qualifizierungsprogramm „Sprachliche Bildung – Reflexive Kompetenzentwicklung in der Sprachförderung“ nahmen fünf Vzf-Kitas teil: Kita Weißkirchen, Kita Kirdorf, Kita Grävenwiesbach sowie die Neu-Anspacher Kitas Mitte und Mini Mitte. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar durchgeführt. Über 160 Gäste besuchten dessen Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus Neu-Anspach am 25.10.2018.
„Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, sie verbindet uns und ist entscheidend für die Bildung und Ausbildung. Mit diesen Grundgedanken startete der VzF vor anderthalb Jahren das Qualifizierungsprogramm.“, sagte Nasser Djafari, Vorstandsvorsitzender des VzF, in seiner Begrüßungsrede.
Karin Bahlo, Leiterin des Qualifizierungsprogrammes, sowie Ihre Kolleginnen Annegret Kauder und Antje Wooge zeigten anschließend anhand des „Sprachbaumes“ auf, welche Faktoren für die Sprachentwicklung und -förderung wichtig sind: Die richtige Haltung, zum Beispiel der kompetenzorientierte Blick auf das Kind, das nötige Know-how über Kommunikation und Mehrsprachigkeit, sowie nachhaltige Handlungen in Form von handlungsbegleitendem Sprechen – und das alltagsintegriert.

In den anderthalb Jahren des Qualifizierungsprogrammes „Sprachliche Bildung“ wurden den Erzieherinnen und Erzieher der VzF-Kitas genau diese Faktoren erläutert, so dass sie nun für ihre Kita-Kinder echte Sprachvorbilder sein können. Das Besondere dabei war, dass alle Erzieherinnen und Erzieher der jeweiligen Einrichtung gemeinsam qualifiziert worden. Und der wichtigste Aspekt für die Kinder: Die sprachliche Bildung findet im Alltag statt. Kinder werden nicht in separierten Einzel- oder Gruppensettings geschult, sondern ganz nebenbei, beim Vorlesen, Erzählen, Spielen oder Essen. Nach 308 Besprechungen, 80 Arbeitsblättern und 12 pädagogischen Tagen kam das Programm nun zum Abschluss.
„Ich bin unheimlich stolz und auch dankbar, dass sich so viele unserer Fachfrauen und -männer gemeinsam auf den Weg gemacht haben und den Mehraufwand der Qualifizierung und der eigenen Reflexion in Sachen Sprache nicht scheuten.“, sagte Djafari abschließend.


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